HR Grundlagen

Ab wann braucht ein Start-up HR?

Viele Gründerinnen und Gründer kümmern sich in den ersten Monaten selbst um HR. Das funktioniert – bis es plötzlich nicht mehr geht. Wann ist der richtige Zeitpunkt, und was passiert, wenn man zu lange wartet?

Natalie Kruselburger

Natalie Kruselburger

Head of HR · PeopleWard

HR fängt mit dem ersten Mitarbeitenden an

Sobald jemand eingestellt wird, entstehen HR-Pflichten: Vertragsgestaltung, korrekte Einstufung nach Kollektivvertrag, Zeiterfassung, Datenschutz. Das gilt auch für Start-ups – unabhängig von der Teamgröße.

In der Praxis sieht es oft anders aus: Verträge werden schnell zusammengestellt, Dokumente liegen irgendwo, und HR läuft „nebenbei" mit. Solange das Team klein ist, fällt das kaum auf.

Das Problem kommt mit dem Wachstum

Ab etwa 5 Mitarbeitenden steigt die Komplexität spürbar. Unterschiedliche Arbeitszeiten, Urlaubsansprüche, vielleicht erste Kündigungen – und plötzlich fehlt die Struktur, um das alles sauber zu handhaben.

Recruiting nimmt mehr Zeit in Anspruch. Onboarding passiert ad hoc. Und Founder verbringen Stunden mit Dingen, für die sie weder Kapazität noch HR-Know-how haben.

Drei Signale, dass HR jetzt gebraucht wird

  • —Vertragsgestaltung und Dokumentation kosten euch mehr Zeit als sie sollten
  • —Recruiting läuft nicht strukturiert – oder gar nicht
  • —HR-Fragen werden von Founder:innen nebenbei beantwortet

Was passiert, wenn man zu lange wartet?

Falsche Einstufungen können zu Nachzahlungen führen. Fehlende Zeiterfassungsdokumentation ist in Österreich ein Compliance-Risiko. Und lückenhafte Verträge werden spätestens bei einer Kündigung zum Problem.

Die gute Nachricht: Das lässt sich alles lösen – wenn man rechtzeitig anfängt. PeopleWard hilft dabei, HR pragmatisch aufzusetzen, ohne sofort eine eigene Stelle aufzubauen.

Externe HR als pragmatische Lösung

Für Start-ups ohne eigene HR-Abteilung ist externe HR-Unterstützung oft der sinnvollste Weg. Ihr bekommt professionelle Unterstützung genau dann, wenn ihr sie braucht – flexibel und ohne Fixkosten.

PeopleWard bietet HR für Start-ups in Österreich – von Innsbruck aus, österreichweit und remote.

Häufige Fragen

Ab wie vielen Mitarbeitenden braucht man HR?

Formal schon ab dem ersten Mitarbeitenden. Praktisch wird es ab 5–10 Personen spürbar, weil die Komplexität steigt und HR nicht mehr einfach mitlaufen kann.

Kann ich HR-Aufgaben als Founder selbst übernehmen?

Kurzfristig ja – aber dauerhaft kostet es Zeit, die besser in das Kerngeschäft fließen sollte. Gerade bei rechtlichen Fragen ist professionelle Unterstützung sinnvoll.

Was passiert, wenn ich HR-Themen zu lange ignoriere?

Fehlerhafte Einstufungen, fehlende Dokumentation oder lückenhafte Verträge können bei Prüfungen oder Kündigungen teuer werden. Früh Struktur zu schaffen schützt das Unternehmen.

Über die Autorin

Natalie Kruselburger

Natalie Kruselburger ist Gründerin von PeopleWard und HR-Expertin mit über 10 Jahren Erfahrung in HR, People & Leadership. Sie unterstützt Start-ups, Scale-ups und wachsende KMU beim Aufbau professioneller HR-Strukturen.

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